Antrag zur Behandlung in der Sitzung der Bezirksvertretung Krefeld-West am  13.04.2000

Krefeld, den 23.März 2000

Herrn Bezirksvorsteher
Hans-Josef Ruhland
Amselweg 59
47804 Krefeld
 

Maßnahmen zur Gefährdungsabwehr und zum aktiven Lärmschutz im Krefelder Westen, notwendig durch die Planungen zum "Eisernen Rhein"
 

Sehr geehrter Herr Ruhland,

die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung West bittet Sie, den o.g. Punkt auf die Tagesordnung der April-Sitzung zu stellen und einer Beschlussfassung zuzuführen.
 

dahingehend nutzen,

dass entschiedene Maßnahmen zur Gefährdungsabwehr und zum aktiven Lärmschutz bei Schiene und Güterzug entlang jeglicher Trassenführung des "Eisernen Rheins" Voraussetzung für Gespräche mit der Bahn, Bewilligungsstellen und ggfs. privaten Betreibern werden.

Die Bezirksvertretung wünscht einen Bericht über die Gespräche bis zur ersten Sitzung nach der Sommerpause.

Begründung:

Presseberichte in Krefeld und der Region weisen seit Wochen wiederholt darauf hin, dass unabhängig von der konkret gewählten Schienentrasse (über Kempen oder Viersen oder Neersen) der Krefelder Westen von der Güterverkehrsstrecke "Eiserner Rhein" betroffen sein wird.

Die damit entstehende Intensität der Schienennutzung stellt eine völlig neue "Qualität" dar, der sich insbesondere der Krefelder Westen stellen muss, weil hier ungeschützte Bahnbereiche Kinder immer wieder zum Spielen auf Bahngleisen locken und gleichzeitig die Hochlage weiter Bahnstrecken zu einer ungebrochenen Lärmausdehnung beiträgt.

Der Krefelder Westen hat wiederholt die Bahn gebeten, den Zutritt der Bahngleise für Kinder zu verhindern - diese berechtigte Forderung fand keine Resonanz bei der Bahn. Es gibt deshalb keinen Grund zur Hoffnung, die Bahn würde beim "Eisernen Rhein" von sich aus die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner in Betracht ziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus M E N Z E R


Weiter: Materialien (Landkarten und Presseartikel zum "Eisernen Rhein)