• Die Rechtslage ist knapp und leider zutreffend geschildert.
  • Die Angst der DB vor dem Präzedenzfall, sollte sie Lärmschutz schaffen, ebenfalls.
  • Aber: Genau deshalb wird es auch keine "Problemlösungsgemeinschaft" von Stadt und DB geben.
  • Und überhaupt: Wieso "DB"? Private Eisenbahnbetreiber würden Nutznießer der Wiederbelebung des "Eisernen Rheins" sein. 
    Deshalb sind die nachfolgenden Vorschläge leider unbrauchbar, wenn nicht ein Wunder geschieht:
  • Die tatsächlichen Eisenbahnbetreiber können nicht veranlasst werden, moderne Güterzüge einzusetzen, die Waggons werden aus ganz Europa stammen und eher zufällig zusammengesetzt.
  • E-Loks wird es nicht geben, weil Teilstrecken des alten "Eisernen Rheins" nicht elektrifiziert sind. Deshalb hätten auch E-Loks, die für verschiedene Elektrifizierungssysteme ausgelegt sind, keine Chance.
  • Lärmschutzwände werden wenig helfen, und gegen Erschütterungen werden sie gar nichts ausrichten.
  • Die "Anti-Schall-Technik" ist eine Hoffnung, die ebenfalls gegen Erschütterungen nichts ausrichtet. Zu den weiteren nicht in Erfüllung gehenden Hoffnungen: siehe oben: die DB wäre der falsche Partner. Der Duisburger Logport wird im Wesentlichen privat betrieben.
  • Und trotzdem: Ein Aktionsbündnis von Wegberg und Venlo über Rheinhausen hianus (denn irgendwohin werden die Züge schließlich rollen) wäre eine sicherlich sinnvolle Aufgabe für einen Oberbürgermeister...