Rheinische Post, Viersen, 23. April 2001:
"Doppelbeschluss" zum Eisernen Rhein / Linie A 40
 

Erst alte Trasse, dann neue?

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KREIS VIERSEN (RP). Kommt es für den "Eisernen Rhein" zu einer Übergangslösung auf der klassischen Trasse, bevor entlang der A 67/ A 40 eine neue gebaut wird? Dieser "Doppelbeschluss" ergibt sich aus internen Notizen eines Treffens zwischen dem Provinzialausschuss ("Gedeputeerde Staten") und Limburger Parlamentsmitgliedern, wie die Zeitung "Dagblad De Limburger" berichtet.

Danach soll die Provinz Limburg einer Reaktivierung der historischen Trasse des Eisernen Rheins von Antwerpen über Roermond, Weert und das Naturschutzgebiet Meinweg zum Ruhrgebiet nur zustimmen, wenn die Regierung in Den Haag den Bau einer neuen Linie entlang der niederländischen A 67 (auf deutschem Gebiet Fortsetzung als A 40) verfolgt. Würde dieser "Doppelbeschluss" umgesetzt, rollten die Güterzüge etwa acht bis zehn Jahre über die alte Route.

Die neue Trasse würde Jahre an Vorbereitungszeit kosten, nicht zuletzt wegen Problemen aus dem Naturschutzgesetz. Die Provinz Limburg spricht sich auch nachdrücklich für die A-67-Variante aus, weil das viele Vorteile für die "Transportstadt" Venlo ergeben würde.

kla
 
(Anm. der Webredaktion: Soll es wirklich zu einem JUNKTIM zwischen zeitweiligem Betrieb auf der historischen Trasse und gleichzeitiger Entwicklung der A67 / A40 - Trasse kommen? Was meinen Sie dazu? Wenden Sie sich bitte an