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Jürgen Hengst zum Eisernen Rhein
Ziel bleibt entlang A40

„Eine Neubaustrecke für den Eisernen Rhein entlang der A40 bleibt für die SPD in Krefeld die eindeutig beste Lösung. Für uns gibt es keinen Grund, von diesem lang-fristigen Ziel abzuweichen.“ Der Vorsitzende der Krefelder SPD, Jürgen Hengst, wird sich in seinen anstehenden Gesprächen mit Landesverkehrsminister Ernst Schwanhold dafür einsetzen, dass eine Neubaustrecke entlang der niederländischen A67 und der deutschen A40 von Venlo direkt nach Duisburg (Logport Rheinhausen) geplant und realisiert wird.

Alle anderen Lösungen könnten nur vorübergehenden Charakter haben und müssten strengen Auflagen unterliegen. Jürgen Hengst spricht von einer besonderen Verantwortung, „weil in Krefeld ein städtisches Siedlungsgebiet zwischen Forstwald und
Uerdingen von 16 km Länge durchfahren wird. Da kann es für uns keine faulen Kompromisse geben. Der Schutz der Anwohner hat absolute Priorität.“

Für die betroffenen ca. 55.000 Krefelder seien aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen von besonderer Bedeutung. Dazu gehöre die Begrenzung der Zugpaare, der Einsatz von modernen lärmarmen Waggons, die Herrichtung eines lärmmindernden Gleisuntergrundes, Lärmschutzwände entlang der bestehenden Wohnbebauung, Geschwindigkeitsbeschränkungen in Wohngebieten und die Forderung nach schallisolierenden Fenstern an Wohngebäuden.

Eine zeitlich begrenzte Zustimmung der SPD zu der Aktivierung der historischen Trasse des Eisernen Rheins könne nur vor dem Hintergrund dieser Maßnahmen erfolgen. Langfristig müsse der Güterschienenverkehr aus den Städten gehalten werden, weil die Belastungen für die Menschen und die negativen Auswirkungen für die Stadtentwicklung zu hoch seien.  Deshalb ist die langfristige Variante von Venlo unmittelbar nach Duisburg entlang der Autobahn A40 auch der beste Weg.
 

Krefeld, den 25. April 2001
PM010424
Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion Krefeld,
erschienen in der Westdeutschen Zeitung KR 27. April 2001

Der Vorsitzende der SPD Krefeld nimmt damit auf die klaren Krefelder Beschlüsse Bezug, die auch schon in einem früheren Beitrag kurz genannt worden waren. Jeder Versuch der CDU, hier einen Keil zu treiben zwischen einem Presseartikel (!) und realen Haltungen, ist nur das prognostizierte Wahlkampfgeplänkel.



Hier folgt die CDU-Masche, die "vergisst", dass Krefeld nur durch gemeinsames, also "kommunales" Denken Erfolg haben kann:
Rheinische Post Krefeld, 27. April 2001: