Der Schiffsverkehr zwischen Antwerpen, Emmerich, Krefeld und Leverkusen wird mit Hilfe neuer Schiffe, die ein Privatinvestor hat bauen lassen, ausgeweitet. Dieser Schiffsverkehr ist ökologischer und ökonomischer als es die Bahnlinie "Eiserner Rhein" je sein könnte.

Jede Vergabe öffentlicher Mittel in die Wiederinbetriebnahme und erst recht in den Ausbau des Eisernen Rheins würde das Privatengagement im Schiffs-Containerverkehr unterlaufen.

Natürlich gibr es Stoffe, die aus Gründen des Wasserschutzes nicht mit dem Schiff transportiert werden dürfen. Für die allein aber den Eisernen Rhein zu revitalisieren, würde auf den gezielten Unmut der benachbarten Bevölkerung stoßen. Für die paar Ladungen sollte die bestehende Eisenbahnstrecke über Montzen / Aachen ausreichen.

Es lebe der Schiffsverkehr.

Damit sollte der Eiserne Rhein gestorben sein.
Neue Eisenbahnplanungen sollten die Belange der Bürgerinnen und Bürger so berücksichtigen, wie es im Falle von Straßen-Neubauten vorgesehen ist.

Extra-Tip am Sonntag, Krefeld, 07.05.2000: